Die gefesselte Phantasie

Ein Zauberspiel für junge Menschen von Christof Dienz und Sarah Scherer nach Ferdinand Raimund
Premiere | Uraufführung 2025

Die gefesselte Phantasie

Musik: Christof Dienz
Libretto und Regie: Sarah Scherer

Bühne und Kostüme: Katharina Ravlic | Projektionen: Stephanie Meisl | Licht: Jürgen Erntl

Hermione | Ana-Marija Brkic
Närrin | Eszter Hollósi
Distichon | Brett Pruunsild
Amphio | Jakob Pejcic
Die böse Zauberschwester | Johanna Zachhuber
Die Phantasie | Chor des Campus Monte Laa (Leitung: Yasmin Frick)

Auf der Blumeninsel Flora lebt die Phantasie – bis eine Zauberschwester sie gefangen nimmt. Die Welt beginnt zu welken, und nur Mut, Freundschaft und kreative Kraft können sie retten. „Die gefesselte Phantasie“ ist eine Oper für alle ab 6 Jahren: voller Magie, Witz und Musik zwischen Naturklängen und Elektrosound. Angeführt von einer mutigen Königin, einem Hirten ohne Träume, einer frechen Närrin, einem eitlen Dichter und einem Kinderchor voller Ideen beginnt eine Reise durch fantastische Bilderwelten – und eine Liebeserklärung an das Spielen, das Träumen und das Staunen.

Das Zauberspiel bietet reichlich Stoff zum Nachdenken über Fragen, die junge Menschen heute beschäftigen: Macht und Ohnmacht, Natur und Umweltzerstörung, die Welt als Vorstellung und Zensur. Die Bewohner der Insel Flora wissen genau, wer und was die Ursache für die Zerstörung ihrer Umwelt ist und sie fragen sich, wie sie diesen bösen Fluch loswerden können. Angesichts der Gefahr, die ein solcher Widerstand bedeutet, zweifelt so mancher an der eigenen Courage. Die Liebe zwischen Hermione und Amphio ist eine mächtige Kraft in der Geschichte. Diese steht im Gegensatz zur egoistischen Liebe zur Macht der Zauberschwestern. Es ist die Liebe zur Schönheit, zur Natur und zur Phantasie, die uns zur Selbstermächtigung motiviert.